Gesundheit

Frauen

Sicher haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum für Frauen niedrigere Grenzwerte für einen risikoarmen Konsum von alkoholhaltigen Getränken gelten als für Männer.

Fakten

Dies ist ausschließlich auf biologische Unterschiede zurückzuführen. Bei gleichem Körpergewicht und gleicher getrunkener Menge ist die Blutalkoholkonzentration im Körper einer Frau um etwa 20 % höher als bei einem Mann.

Dies hat in erster Linie biologische Ursachen:

  • Die weibliche Leber ist kleiner und baut Alkohol langsamer ab, da sie weniger des hierfür benötigten Enzyms enthält.
  • Der Körper von Frauen enthält generell weniger Wasseranteile, in denen sich der Alkohol lösen kann, daher ist die Blutalkoholkonzentration bei gleicher getrunkener Menge bei Frauen höher.
  • Die Abbaugeschwindigkeit von Alkohol beträgt bei Frauen ca. 0,1 Promille/Std. Vorsicht: Durch Restalkohol im Körper kann auch das Auto fahren am Morgen nach einer „langen Partynacht“ gefährlich sein.
  • Frauen sind im Bevölkerungsdurchschnitt kleiner und leichter als Männer und erreichen daher schneller einen relativ gesehen höheren Promillewert (Blutalkoholkonzentration) als Männer.

Beispiel:

  • Trinkt ein Mann mit 80 kg Körpergewicht 0,5 Liter Wein oder 1 Liter Bier (entspricht ca. 40 Gramm reinem Alkohol) ergibt sich daraus eine Blutalkoholkonzentration von 0,7 Promille (ohne Essen). Erst nach ca. 5 Stunden ist der Alkohol komplett abgebaut.
  • Getrunkener Alkohol in Gramm/Körpergewicht in kg x 0,7 (bei Männern) bzw. x 0,6 (bei Frauen). Der Blutalkoholgehalt von Frauen ist demnach bei gleicher getrunkener Menge um etwa ein Fünftel höher als der eines Mannes. Wie oben beschrieben ist hierfür der höhere Fettgehalt bzw. der geringere Wasseranteil des weiblichen Körpers verantwortlich.
  • Wichtig: Die Formel gilt nur näherungsweise und auch nur unter „normalen“ Umständen: Ist man aufgeregt, müde, oder hat man seit Längerem nichts gegessen, kann sich die Wirkung des Alkohols verstärken!

Achtung!

  • Der Abbau der Blutalkoholkonzentration lässt sich weder durch Essen, Trinken (z. B. Kaffee) oder frische Luft beschleunigen!

Mehr zu Gesundheit

Grenzwerte für einen risikoarmen Konsum bei Männern und Frauen. …

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Externe Links

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Genuss
Tastillery-Jungs kleiner

Genuss hat viele Facetten – aber ohne das richtige Maß geht es nicht! Auf dieser Seite finden Sie viele Anregungen über die Bedingungen von Genuss: Zeit, Ausgeglichenheit, Muße, ein schönes Ambiente, die Gesellschaft netter Menschen und natürlich die Produkte selbst spielen eine zentrale Rolle. Doch jeder von uns hat seine eigenen Grenzen von Genuss, dann wenn nicht mehr das positive Erleben des Genuss-Moments, sondern die Wirkung im Vordergrund steht.

Anregungen zum Thema Genuss finden Sie hier:

Nährwerte
Ein Glas mit einem alkoholischen Getränk

Hier finden Sie Nährwert- und Zutateninformationen über die Spirituosengattungen, die in der EU und in Deutschland angeboten werden. Diese sind alphabetisch aufgeführt von A bis Z. Dabei wird die Kalorienkennzeichnung in der üblichen deutschen Trinkeinheit von 20 ml und daneben in 100 ml dargestellt – ebenso wie eine Zutatenliste, die vollständige Nährwertdeklaration und weitere wichtige Informationen über den Produktionsprozess. Die Datenbank umfasst dabei Mindeststandards für Spirituosen.

Zu den Nährwertangaben

Verantwortung
Grafik mit Schriftzug „Consumer Protection“

Alkoholhaltige Getränke erfordern ein hohes Maß an Verantwortung beim Hersteller oder Importeur alkoholhaltiger Getränke - im Vertrieb, Marketing und in der Werbung.

Verantwortliches Handeln beinhaltet auch sinnvolle, nachvollziehbare und effektive Selbstregulierungen, die über gesetzliche Regulierungen hinausgehen. So hat sich die Branche der Hersteller und Importeure von alkoholhaltigen Getränken zahlreiche freiwillige Regeln auferlegt, um missbräuchlichem Konsum vorzubeugen:

Darüber hinaus unterstützen verschiedene Präventionsinitiativen des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“ des BSI das Ziel, den Jugendschutz konsequent einzuhalten und einem missbräuchlichen Konsum in bestimmten Situationen (Schwangerschaft, Verkehr, Arbeitsplatz) vorzubeugen.

Gesellschaft
Eine Grupper Menschen sitzt beim Essen zusammen

Alkoholhaltige Getränke sind für unsere Gesellschaft ein traditionsreiches Kulturgut und werden zu unterschiedlichsten Anlässen angeboten. Dabei sollte jeder für sich eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffen, ob der Konsum von alkoholhaltigen Getränken in der jeweiligen Situation angemessen ist. Einen Automatismus zum Alkoholkonsum sollte es dagegen nicht geben, denn Genuss ist der bewusste und „besondere“ Moment.

Daher sollte die Gesellschaft einen bewussten Blick auf bestimmte Situationen richten, um problematische Automatismen des Konsums zu hinterfragen und einen verantwortungsvollen Konsum zu fördern:

Freizeit
Eine Sonnenbrille liegt am Strand

Viele Menschen verbringen ihre Freizeit gerne sehr aktiv. Sie gehen auf Reisen, treiben Sport, bewegen sich gerne in der Natur, gehen ihren Hobbys nach oder sind gerne gesellig beisammen bei den unterschiedlichsten jahreszeitlichen Anlässen. Zum Freizeitverhalten gehören selbstverständlich auch Essen und Trinken dazu. Doch wie kann man einen gesundheitsverträglichen und verantwortungsbewussten Konsum alkoholhaltiger Getränke mit den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten verbinden und wo ist vielleicht besser Verzicht angesagt?

Über uns
Logo massvoll-geniessen.de

Der „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ beschäftigt sich als Gremium des BSI mit allen „nicht kommerziellen“ Aufgabenstellungen. Diesen Aktivitäten liegt die Überzeugung zugrunde, dass die Unternehmen der Branche eine aktive Mitverantwortung dafür tragen, dass die Verbraucher mit den Produkten sachgemäß und gesundheitsverträglich umgehen.

Zu den Aktivitäten des „Arbeitskreises Alkohol und Verantwortung“ gehören Präventions-, Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen (wie z. B. diese Website) sowie die effektive Selbstregulierung der Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V.

Indirekt unterstützen alle Mitgliedsunternehmen des BSI den „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“, dessen Arbeit von einer Vielzahl neutraler Wissenschaftler und Experten begleitet wird. Dieser setzt sich aus Medizinern, Psychologen und Pädagogen zusammen, welche die Inhalte der Aktivitäten unabhängig prüfen und mitgestalten.