Grundsatzpapier der Spirituosenbranche
Im Grundsatzpapier des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. sind die Rahmenbedingungen für die verantwortungsbewusste Vermarktung und den verantwortungsbewussten Vertrieb von Spirituosen und spirituosenhaltigen Getränken zusammengefasst. Daran müssen sich alle im Verband organisierten Unternehmen ausnahmslos halten. Hier zwei Beispiele:
Beispiel - Flatrate-Partys
Im Grundsatzpapier des BSI ist eindeutig geregelt, dass sich die Unternehmen des BSI aktiv gegen so genannte Flatrate- oder Preis-Dumping-Angebote einsetzen. Die Unternehmen haben verschiedene Möglichkeiten - von der schriftlichen Aufforderung zur Unterlassung bis hin zur Weitergabe der Informationen über solche Flatrate-Partys an die zuständigen Ordnungsbehörden.
Beispiel - Produktnamen und Verpackung
Auch Produktnamen für Spirituosen und spirituosenhaltige Getränke müssen bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie dürfen z. B. keine sexuell anzüglichen Aussagen und Begriffe enthalten, keine Geschlechter oder Minderheiten diskriminieren, nicht den Missbrauch bagatellisieren, nicht gezielt Kinder und Jugendliche ansprechen und auch keine gesundheitlichen Vorteile „vortäuschen“. Gleiche Regeln gelten auch für die Verpackungen der Produkte.

Download des BSI-Grundsatzpapiers als PDF